Weiterentwicklung und Planung Tourismus:
Bei den Investitionen haben die Altwarper den Schwerpunkt auf den Ausbau des Tourismusbereiches gesetzt. Der Spielplatz am Strand wurde erweitert. Die Erweiterung des Caravanstellplatzes konnte auch realisiert werden.
Die im Tourismuskonzept geplante Marina mit ca. 50 Bootsliegeplätze hingegen, wird noch Jahre warten müssen - wenn überhaupt!
Fährverkehr:
Als 2003 der Fährverkehr zwischen Altwarp und Swinemünde aufgenommen wurde, schöpften die Altwarper Hoffnung in die Entwicklung des Tourismus. Jedoch mit dem Wegfall der "Butterschifffahrt" lohnte sich das Geschäft für die Insel- und Halligreederei nicht mehr. Der Fährverkehr wurde eingestellt.
Der Fährverkehr wäre aber Teil des Tourismuskonzeptes. Allein der Fährverkehr nach Polen ist nicht ausreichend. Ein regelmäßiger Schiffsverkehr in den Sommermonaten auf die Inseln Usedom und Wollin wäre schon attraktiv. Auch ein kleiner Verkehr von Altwarp nach Neuwarp, Rieth, Ziegenort würde sicher von Radtouristen angenommen werden.
Viele Anfragen, vor allem von Radwanderern, nach Übersetzmöglichkeiten zur Insel Usedom und zurück müssen abschlägig beantwortet werden.
Auch Neuwarp besitzt einen Fähranleger, der aber wohl nur symbolische Bedeutung hat. Besuche in den Stettiner Raum und umgekehrt wären attraktiv und auch im Sinne polnischer Touristen.
Marina:
Marina kann zur Zeit nur unter "... ferner liefen" geführt werden, obwohl es nicht von der Hand zu weisen ist, dass Altwarp und das Haff ein beliebtes Segelgebiet darstellt.
Hier am Neuwarper See im "Alten Hafen" sollte sie entstehen, die Marina. Man weiß aber, dass das Gebiet dort stark verlandet ist. Springt man in Ufernähe ins Wasser, versinkt man im schwarzen Schlamm. Die Voraussetzungen sind also nicht vorhanden.
Trotzdem bietet der kleine Hafen durchaus schon jetzt Platz für einige Boote.
Hier weiter westlich hat bereits der Altwarper Bootsverein sein Domizil. So bleibt erst mal der schöne Ausblick auf den Neuwarper See in Richtung Neuwarp. Noch herrscht jetzt im April Flaute. Bald aber werden hier die ersten Boote zu Wasser gelassen.