In Vorpommern, am Stettiner Haff!
altwarp.de
 

Aus der Chronik von Altwarp

"Altwarp, ein Dorf mit etwa 1000 Einwohnern im Regierungsbezirk Stettin liegt 17 Km östlich von der Kreisstadt Ueckermünde und ist von der Stadt Neuwarp in 1/2 stündiger Bootsfahrt zu erreichen."


Über Altwarps Ursprung gibt es keine gesicherten Erkenntnisse. Man weiß praktisch nichts!
Wahrscheinlich ist es, dass der erste Volksstamm, der in das Gebiet zwischen Uecker und Neuwarper See kam, durch das Wasser und Holzreichtum veranlaßt worden ist, unweit des heutigen Altwarps ein Dorf anzulegen.
Aus verschiedenen Quellen, vor allem aus Kirchenbüchern können aber Nachweise erbracht werden. Interessante Details sollen erwähnt werden. Die Quelle besitzt 130 Seiten.

1184
Herzog Bogislaw I verleiht dem Kloster unweit Usedom (Uznam) die Fischereirechte im Altwarper See (Warpener), damals ein Binnengewässer mit den Inseln Riethscher Werder, Kahlenberg und großer Kamp.
1187
Bogislaw I starb auf der Jagd im Walde Sosnitza zwischen Westufer Warpscher See und Uecker. In der Nähe des Wassers lag das Dorf Sosnitza (Kiefernwald), aus dem wahrscheinlich Altwarp wurde.
1216
wurde in einem Privilegium des Bischofs Sigwin von Cammin zu Sosnika eine Kirche (ecclesia) genannt.
1344
Herzog Barnim trat den Ort Oldenwerpen gegen das Dorf Mönkeberg an das Kloster Jasenitz auf dem Marienberg ab. Dieses besaß nun das Patronatsrecht der Kirche und Oldenwerpen war Klostergut.
1530
Seit diesem Jahr saß ein fürstlicher Kieper in Oldenwerpen, der die Pachtgelder vereinnahmte und nach dem Rechten sah. Störe, Lachse, Welse, Karpfen galten als Herrenfische und mußten abgeliefert werden. Kein Fischer durfte deshalb verkaufen, ehe der Kieper den Fang besichtigt und versteuert hatte.
1534
wurde die Reformation eingeführt.

----- wird fortgesetzt -----
geändert: 06.05.09      [powered by phpCMS 1.2.2]     [Impressum]     [Sitemap]     [drucken]      [nach oben]